MANCHE REISEN FÜHREN NICHT ANS ANDERE ENDE DER WELT.
SIE FÜHREN UNS DORTHIN, WO WIR UNS SELBST WIEDER EIN STÜCK NÄHER KOMMEN.
Manchmal liegt die schönste Reise näher, als man glaubt.
Kein Flugticket, keine endlosen Kilometer, keine spektakulären Sehenswürdigkeiten. Ich sehne mich nach einem Ort, der mich nicht beeindrucken will, sondern berührt. Nach einer Umgebung, die mich entschleunigt, noch bevor ich richtig angekommen bin.
Der Koffer ist gepackt, mein Reise-Outfit sitzt.
Diesmal liegt keine lange Anreise vor mir. Dafür spüre ich diese besondere Vorfreude, wieder einen Teil meiner Heimat zeigen zu dürfen: die Südoststeiermark. Gedanklich bin ich schon vor der Abfahrt dort.
Ich lasse die Weststeiermark langsam hinter mir. Mein Reiseziel liegt nur etwa eine Stunde von meinem Heimatort entfernt.
Von Graz aus sind es rund 65 Kilometer bis nach Bairisch Kölldorf. Wer aus Wien anreist, erreicht das steirische Vulkanland nach etwa 170 Kilometern – in gut zwei Stunden. Entfernungen, die auf der Landkarte überschaubar wirken.
Und doch fühlt sich diese Fahrt an, als würde ich für eine Weile aus dem Takt des Alltags aussteigen.
Nicht weit weg, aber weit genug.
Mit den Jahren verändern sich nicht nur Reiseziele. Es verändern sich vor allem die Gründe, warum ich aufbreche.
WAHRER REICHTUM ZEIGT SICH NICHT IN GRÖSSE
Viel mehr in der Art, wie ein Ort seine Geschichte erzählt.
Je näher ich dem Thermen- und Vulkanland komme, desto mehr freue ich mich auf diesen Urlaub. Millionen Jahre alte Vulkane haben hier sanfte Hügel geformt, auf deren fruchtbaren Böden heute Wein, Obst und Gemüse gedeihen. Es ist eine Region, die von ihrer Erde lebt und ihre Schätze mit einer Selbstverständlichkeit trägt.
Viele sprechen vom steirischen Vulkanland als Genussregion. Ich glaube, das greift zu kurz. Genuss ist hier kein touristisches Versprechen. Er gehört zum Alltag und beginnt auf den Feldern, setzt sich in den Weinkellern fort und findet seinen Platz auf den Tellern der Menschen, die wissen, dass Qualität Zeit braucht.
Vielleicht schmeckt hier deshalb vieles ein wenig intensiver und man begegnet den Menschen mit einer Ruhe, die ansteckend wirkt. Die Luft riecht nach Sommer, nach Erde und nach den Wäldern, die die Hügel durchziehen. Für einen Moment wird mir bewusst, wie selten ich im Alltag wirklich wahrnehme, was mich umgibt.
ES GIBT HÄUSER, DIE ÖFFNEN IHRE TÜREN
"Und es gibt Orte, die öffnen etwas in uns."
Mitten in Bairisch Kölldorf, außerhalb von Bad Gleichenberg, liegt das VULKANLANDHOTEL**** LEGENSTEIN. Kein monumentaler Bau, der Aufmerksamkeit verlangt. Vielmehr ein gewachsenes Haus, voller Generationenflair, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt und genau dadurch auffällt. Hier herrscht eine andere Geschwindigkeit. Niemand wirkt gehetzt. Jeder ist Gastgeber auf seine Art.
„LIEBE. LEBEN. LEIDENSCHAFT.“
Drei Worte, die mir schon beim Ankommen begegnen.
Während meines Aufenthalts füllen sie sich nach und nach mit Bedeutung. In den vielen kleinen Gesten, die leicht übersehen werden und gerade deshalb lange nachwirken.
Perfektion wird hier nicht zur Schau gestellt. Vielmehr spürt man die Freude am Gastgebersein, die tiefe Verbundenheit mit der Region und den Anspruch, Qualität mit Herzlichkeit zu verbinden. Aufmerksamkeit gehört hier ganz selbstverständlich dazu. Zeit darf ihren eigenen Rhythmus haben und Menschen tun mit Überzeugung das, was sie lieben.
Vielleicht beschreibt genau das die Philosophie des Hauses am besten.
Für mich ist das die schönste Form von Gastfreundschaft.
Herzlichkeit entsteht durch Menschen, die ihren Beruf mit Überzeugung ausüben. Genau so werde ich empfangen, mit dem guten Gefühl, willkommen zu sein.
Ich lasse den Blick durch die Lobby schweifen. Modernes Design trifft auf viel Holz, warme Farben und große Fenster, die den Garten ganz selbstverständlich ins Haus holen. Alles wirkt harmonisch und angenehm zurückhaltend.
Es gibt Hotels, die beeindrucken durch Größe. Dieses beeindruckt durch Persönlichkeit.
EIN FAMILIENBETRIEB MIT HALTUNG
"Gastfreundschaft beginnt dort, wo Werte wichtiger sind als Trends."
Hinter dem VULKANLANDHOTEL LEGENSTEIN stehen drei Generationen einer Familie, die dieses Haus geprägt und weiterentwickelt haben. Was heute selbstverständlich wirkt, ist über viele Jahre gewachsen. Die Verbindung zur Region gehört seit jeher dazu. Viele Produkte kommen von Partnern aus der unmittelbaren Umgebung. Man kennt sich, man vertraut einander und diese Nähe findet ihren Weg bis auf den Teller.
Mich interessieren genau diese Geschichten hinter einem Haus. Die Menschen, die mit ihren Entscheidungen prägen, was Gäste später erleben. Die kleinen Verbindungen, die nicht sichtbar ausgestellt werden müssen, aber den großen Unterschied machen.
Während mein Blick über die gepflegte Gartenanlage schweift, denke ich darüber nach, wie sich Luxus im Laufe der Zeit verändert. Für mich liegt er heute nicht im Überfluss, sondern in Dingen, die Bestand haben, wie Qualität, Zeit, ehrliches Handwerk und die Wertschätzung für das, was bereits da ist. Genau diese Haltung begleitet meinen Aufenthalt im Vulkanlandhotel Legenstein.
UNSER FEINES ZUHAUSE
"Manchmal beginnt Erholung genau in dem Moment, in dem sich eine Tür öffnet."
Manchmal beginnt Erholung nicht im Spa, sondern mit warmen Farben, die Geborgenheit schaffen. Diese in Kombination mit hochwertigen Materialien setzen feine Akzente und bestimmen den Raum. Sie erinnert daran, dass Eile hier keinen Platz hat. Genau diese Balance gefällt mir. Vielleicht unterschätzen wir, wie sehr Räume auf uns wirken. Wie sie unsere Gedanken entschleunigen und uns erlauben ruhiger zu werden. Hier beginnt Erholung nicht mit einem Programm. Sie beginnt mit einem Gefühl und ich ahne bereits, dass dieses Haus noch viele Geschichten bereithält.
Ich gehe direkt zur Balkontür, öffne sie und höre zuerst... nichts. Keinen Straßenlärm, nur Vogelzwitschern und ein paar Stimmen vom Pool. Und natürlich der schöne Blick in den gepflegten Garten. Genau solche Zimmer mag ich. Sie geben mir das Gefühl, dass ich gerne ein paar Tage bleibe.
ANKOMMEN DARF AUCH SÜSS SEIN
"Genuss gehört zum Leben und leben ist Balance."
Als ich das Zimmer verlasse, zeigt die Uhr kurz vor drei. Besser hätte das Timing kaum sein können. Manchmal beginnt eine Auszeit mit einem Stück Kuchen und einer süßen Verführung.
Jeden Nachmittag um 15 Uhr werden im Vulkanlandhotel Legenstein frisch gebackene Mehlspeisen serviert. Schon in der Lounge liegt dieser vertraute Duft in der Luft, dem man kaum widerstehen kann. Ich entdecke die süßen Köstlichkeiten und suche mir meinen Platz auf der Pool-Terrasse, der gleich zu meinem Lieblingsplatz wird. Mehr braucht dieser Moment nicht.
Ich nehme mir jedes Mal vor, nur ein kleines Stück zu probieren. Die steirische Backkunst hat dazu ihre ganz eigene Meinung.
Wer mich kennt, weiß: Ich esse mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen. Für mich entsteht ein gesunder Lebensstil nicht durch Verzicht, sondern durch bewusste Entscheidungen, Tag für Tag.
Deshalb darf auch ein Stück Süßes seinen Platz haben. Nicht als Ausnahme, mehr als Teil einer Lebensweise, die Genuss und Gesundheit nicht gegeneinander ausspielt. Hand aufs Herz: Würdest du hier wirklich widerstehen können?
WENN DER KÖRPER WIEDER ZUHÖREN DARF
"Erholung beginnt dort, wo der Alltag leiser wird."
Nach dem Nachmittagskaffee zieht es mich natürlich nach draußen. Langsam gehe ich durch den Garten, vorbei an blühenden Beeten, gemütlichen Sitzplätzen und kleinen Rückzugsorten. Überall laden Plätze dazu ein, einfach stehen zu bleiben oder sich für eine Weile hinzusetzen.
Ich merke, wie mein eigenes Tempo ruhiger wird. Ohne Uhr, ohne Programm, ohne den Gedanken, noch möglichst viel unterbringen zu müssen. Früher habe ich Reisen oft mit Erlebnissen gefüllt. Heute weiß ich, dass Erholung nicht davon lebt, wie viel wir an einem Tag schaffen. Manchmal entsteht sie genau dann, wenn wir uns erlauben, für einen Augenblick einfach nur da zu sein und zu genießen. Möglichkeiten gibt es genug.
LONGEVITY
Länger leben ist schön.
Lebendig zu leben, ist wichtiger.
Deshalb suche ich Orte, die mir guttun, ohne daraus ein großes Versprechen zu machen. Das Vulkanium gehört für mich dazu. Hier geht es nicht um Selbstoptimierung, sondern darum, dem eigenen Körper wieder Aufmerksamkeit zu schenken.
Eine wohltuende Erinnerung daran, dass Gesundheit jeden Tag mit kleinen Entscheidungen beginnt.
VULKANIUM
"Es ist eine Kunst, bei sich anzukommen."
Nach den ersten Eindrücken des Hauses führt mich mein Weg in den Wellnessbereich. Das Vulkanium empfängt mich mit Wärme, angenehmer Stille und einer Atmosphäre, die nichts fordert.
Ich suche hier keinen Programmpunkt. Ich genieße vielmehr die kleinen Rituale, die aus einem Nachmittag eine besondere Auszeit machen.
HIER FÜHLE ICH MICH WOHL
Zwei Pools stehen ganzjährig zur Verfügung, der Innenpool und der beheizte Außenpool, der zu jeder Jahreszeit seinen eigenen Reiz hat.
Im Wasser entsteht dieser besondere Moment, in dem der Körper getragen wird und der Kopf langsam leiser wird.
Ergänzt wird der Wellnessbereich durch fünf Saunen, die mit unterschiedlichen Temperaturen und Wirkungen Raum für individuelle Entspannung schaffen. Besonders gefällt mir, dass hier nicht die Anzahl der Angebote im Mittelpunkt steht, sondern die Möglichkeit, den eigenen Rhythmus wiederzufinden.
Das VULKANIUM fügt sich harmonisch in die Philosophie des Hauses ein. Wasser, Wärme und Kräuterwissen verbinden sich zu einem Rückzugsort, der den Körper verwöhnt und neue Energie schenkt.
RUHERAUM "GARTENBLICK"
Der Name hält, was er verspricht. Durch die großen Fenster öffnet sich der Blick in die gepflegte Gartenanlage und bringt die Natur ganz selbstverständlich in den Raum. Das ruhige Grün, die angenehme Atmosphäre und die bewusste Zurückhaltung der Gestaltung schaffen einen Platz, an dem man gerne länger bleibt. Hier braucht es nicht viel. Einen bequemen Platz, den Blick nach draußen und ein paar Minuten Zeit, manchmal entsteht daraus genau das, was wir im Alltag oft vermissen.
RUHERAUM "MORGENSONNE"
Am Morgen zeigt dieser Raum seine besondere Seite. Das Licht fällt durch die großen Fenster und verändert die Atmosphäre mit jeder Minute. Die ersten Stunden des Tages bekommen hier eine andere Qualität. Ruhiger, langsamer, bewusster gelingt der Start in den Tag. Ich mag diese kleinen Übergänge im Leben besonders. Der Moment zwischen Schlaf und Aktivität, zwischen Nacht und Tag, in dem noch nichts festgelegt ist. Ein Platz, der daran erinnert, den Tag nicht sofort zu beginnen – sondern ihn erst einmal anzukommen lassen.
WASSER, DAS MEHR KANN
"Manchmal beginnt Regeneration mit dem einfachen Gefühl, getragen zu werden."
Ich gleite in den Indoor-Pool des Vulkaniums und merke sofort, wie wohltuend die Wärme des Wassers wirkt. Der Körper wird leichter, die Bewegungen langsamer. Für diesen Moment gibt es nichts zu erledigen. Nur die Ruhe des Wassers und die angenehme Wärme, die mich umgibt.
Eine Besonderheit des Pools ist das mit Thermalsalz angereicherte Wasser. Verwendet wird das Heilsalz aus Speltenbach bei Altenmarkt bei Hartberg, das auf eine lange Tradition zurückblickt. Die enthaltenen Mineralien und die besondere Zusammensetzung tragen zu einem angenehmen Badeerlebnis bei, das Haut und Körper verwöhnt.
Ich mag solche Details in Hotels. Dinge, die nicht laut beworben werden müssen, sondern durch ihre Qualität überzeugen.
Vielleicht ist genau das der Unterschied: Wellness beginnt nicht erst bei großen Anwendungen. Manchmal reicht ein stiller Moment im Wasser, um wieder bewusster wahrzunehmen, was uns guttut.
Wasser hat für mich eine besondere Wirkung. Es nimmt uns für einen Augenblick die Schwere. Wir müssen nichts leisten, nichts festhalten, nichts erzwingen. Wir dürfen uns tragen lassen. Vielleicht liegt genau darin seine besondere Kraft: uns daran zu erinnern, dass nicht alles im Leben Kontrolle braucht.
EINE REISE ZUM INNEREN GLEICHGEWICHT
"Manche Berührungen begleiten noch lange danach."
Nach dem Pool und dem Vulkanium gönne ich mir etwas, worauf ich mich bereits den ganzen Tag freue, eine Lomi Lomi Nui im FÜHL DICH WOHL-SPA. Ich habe schon viele Massagen erlebt, doch diese folgt einer ganz eigenen Philosophie. Die langen, fließenden Bewegungen wirken harmonisch und beinahe wie eine Choreografie. Kein Griff wirkt zufällig. Alles hat seinen Rhythmus. Die ursprünglich aus Hawaii stammende Lomi Lomi Nui wurde traditionell als Ritual für Körper und Seele verstanden. Vielleicht liegt genau darin ihre besondere Wirkung: Sie verbindet Berührung mit einem Gefühl von Ruhe und Ausgeglichenheit.
Als ich den Behandlungsraum verlasse, nehme ich diese besondere Ruhe mit zurück. Der Tag darf langsam ausklingen.
Auf meinem Zimmer wartet bereits der nächste Abschnitt dieses schönen Aufenthalts: der Abend.
DIE KRAFT DER WÄRME
"Regeneration ist keine Pause vom Leben. Sie ist ein Teil davon."
Ein weiterer Bereich des Vulkaniums, den ich besonders spannend finde, ist die Saunalandschaft. Hier verbindet sich die wohltuende Wirkung der Wärme mit dem überlieferten Wissen der Kräuterkunde.
Der Duft ausgewählter Pflanzen begleitet die Anwendungen und erzählt von einer Tradition, die im Vulkanland tief verwurzelt ist. Kräuter stehen hier nicht nur für eine schöne Atmosphäre, sondern werden gezielt eingesetzt und bewusst in die Rituale eingebunden. Diese Verbindung aus regionalem Wissen und moderner Wellness gefällt mir besonders. Sie wirkt authentisch und fügt sich harmonisch ein. Ich genieße die Wärme, die Ruhe und diese besondere Art der Entspannung, die sanft und nachhaltig ihre Wirkung zeigt.
READY FOR DINNER
"Auf den Abend stimme ich mich immer mit einem kleinen Ritual ein."
Es gibt diese Übergänge am Tag, die man bewusst genießen kann. Der Nachmittag klingt langsam aus, während sich der Abend bereits ankündigt.
Zurück im Zimmer tausche ich den Bademantel gegen mein Abendoutfit. Ich nehme mir die Zeit, mich fertig zu machen, und genieße genau diese kleinen Schritte dazwischen: die Auswahl der Kleidung, ein letzter Blick in den Spiegel, die Vorfreude auf das, was noch kommt. Für mich gehört auch das zum Reisen. Nicht nur die großen Erlebnisse bleiben in Erinnerung, sondern die kleinen Abläufe, die einen Tag besonders machen. Und dann ist es soweit: Der Abend beginnt.
Ich dusche, schlüpfe in mein Abend-Outfit und genieße diese kleinen Vorbereitungen vor dem Dinner. Ein wenig Pflege, ein Blick in den Spiegel, ein Lieblingsstück aus dem Koffer – mehr braucht es für mich nicht.
Früher habe ich mich gefragt, warum ich mich für ein Abendessen überhaupt „fertig mache“.
Heute sehe ich es anders. Es geht nicht darum, jemandem etwas zu beweisen. Es geht um dieses schöne Gefühl, sich selbst Aufmerksamkeit zu schenken.
Stil bedeutet für mich nicht, einem bestimmten Bild zu entsprechen. Er entsteht aus Erfahrung, Persönlichkeit und der Freiheit, genau das zu tragen, worin man sich wiedererkennt.
Mit den Jahren wird dieser Umgang mit sich selbst nicht weniger wichtig – im Gegenteil. Man kennt seine Vorlieben, vertraut seinem Gefühl und weiß, was einem guttut.
EIN HAUS MIT SEELE
Atmosphäre entsteht dort, wo Menschen einem Ort Persönlichkeit geben.
Nach einigen Stunden im Vulkanlandhotel Legenstein erkenne ich, was dieses Haus so besonders macht: Es sind nicht einzelne Bereiche, die in Erinnerung bleiben, sondern das Zusammenspiel.
Die Lobby, die Rückzugsorte, der Spa, das Restaurant und auch der Leseraum „Bücherwurm“ erzählen dieselbe Geschichte. Jeder Bereich hat seinen eigenen Charakter und fügt sich dennoch harmonisch in das Gesamtbild ein.
Ich mag Häuser, die nicht austauschbar wirken. Die ihre Herkunft zeigen, ihre Werte bewahren und Raum für Persönlichkeit lassen.
Genau dieses Gefühl begleitet mich, als ich am Abend das Restaurant FEUERGOTT betrete. Der Tag findet hier seinen nächsten Höhepunkt – mit Genuss, Begegnungen und einer Küche, die ihre eigene Geschichte erzählt.
KLEINE PAUSE, GROSSER GENUSS
"Manchmal reicht eine Mahzeit, um einen Tag noch schöner zu machen."
Der Lunchbereich empfängt mich mit einer hellen, freundlichen Atmosphäre. Die luftigen Gelbtöne verleihen dem Raum Leichtigkeit und schaffen eine Umgebung, in der man gerne eine Weile bleibt. Für den kleinen Hunger zu Mittag stehen eine Suppe sowie frische Salate vom Buffet bereit. Eine unkomplizierte Möglichkeit, sich zwischen Wellness, Ausflug und weiteren Urlaubsmomenten eine kulinarische Pause zu gönnen.
Ich mag diese Art von Angebot, weil sie unkompliziert, regional gedacht und genau passend für einen entspannten Urlaubstag, ist.
IM RESTAURANT FEUERGOTT
"Hier bittet die Region zu Tisch."
Ich freue mich auf den Abend im Restaurant FEUERGOTT. Nicht nur wegen des Menüs, sondern auch wegen dieses besonderen Übergangs. Der Tag darf langsam ausklingen, während ein neuer Genussmoment beginnt. Ankommen, Platz nehmen und sich überraschen lassen. Das gehört für mich zu einem gelungenen Urlaubstag.
Schon der erste Blick auf die Teller erzählt viel über die Küche. Farben, Formen und Aromen fügen sich zu Kompositionen zusammen, die ihre Herkunft nicht verstecken. Die Landschaft des Vulkanlands findet ihren Weg auf den Teller – modern interpretiert und mit eigener Handschrift.
Küchenmeister Werner Wallner und seine „Herzstücke“, wie die Küchencrew liebevoll genannt wird, verbinden regionale Produkte mit Kreativität und handwerklichem Können. Vertraute Zutaten werden neu gedacht, ohne ihre Identität zu verlieren.
Genau diese Verbindung aus Bodenständigkeit und feiner Küche macht den Abend im FEUERGOTT zu einem besonderen Erlebnis.
Das kulinarische Erlebnis beginnt mit einem sorgfältig komponierten 5-Gang-Menü. Bei den drei Hauptgängen habe ich die Wahl zwischen Fleisch, Fisch und einer vegetarischen Variante. Eine schöne Möglichkeit, ganz nach Geschmack und Stimmung zu entscheiden. Ergänzt wird das Menü durch ein Salatbuffet und ein Käsebuffet. Die einzelnen Gänge werden direkt am Tisch serviert und geben dem Abend diesen besonderen Rhythmus, den ich an einem Menü so schätze.
Genau diese Verbindung gefällt mir, die Freiheit, selbst auszuwählen, kombiniert mit der Ruhe eines Abends, an dem jeder Gang seine eigene Aufmerksamkeit bekommt. Ich mag eine Küche, die dem Produkt Raum lässt. Beim ersten Bissen spüre ich die Erfahrung, die hinter den Gerichten steht, die Qualität der Zutaten, das handwerkliche Können und die Liebe zum Detail.
Dazu ein Glas steirischer Wein. Der Blick auf den Teller. Die Gespräche am Tisch.
Ich bin einfach da und genieße.
EIN SPAZIERGANG, DER DEN TAG VOLLENDET
"Manche Abende brauchen keinen weiteren Programmpunkt. Nur ein paar Schritte."
... wenn wir ihnen Zeit geben, nachzuwirken.
Nach dem Dinner zieht es mich noch einmal nach draußen. Nicht, weil Genuss einer Erklärung oder eines Ausgleichs bedarf. Ich gehe, weil diese paar Schritte unter freiem Himmel für mich genauso zum Abend gehören wie das Essen selbst.
Ein schönes Zusammenspiel aus Bewegung, Ruhe und Lebensfreude.
Ich gehe gerne. Bewegung gehört für mich zu einem guten Leben genauso dazu wie gutes Essen und bewusste Pausen.
Die Luft ist klar, die Geräusche werden leiser und über dem Vulkanland liegt diese besondere Stimmung zwischen Tag und Nacht. Die Gedanken sortieren sich, während die letzten Eindrücke des Tages langsam nachwirken.
Ein Abend voller Geschmack.
Ein Spaziergang unter freiem Himmel.
Mehr braucht es manchmal nicht.
Zurück im Hotel kehrt Ruhe ein. Kein großes Finale, kein spektakulärer Abschluss. Einfach ein schöner Tag, der seinen eigenen Rhythmus gefunden hat.
Und genau diese leisen Augenblicke sind es, die oft am längsten bleiben.
EIN NEUER MORGEN IM VULKANLAND
"Der schönste Start in den Tag ist ohne Wecker."
Es gibt diese leisen Minuten am Morgen, in denen der Tag noch ganz offen vor einem liegt. Ich bleibe noch einen Moment liegen und nehme wahr, wie draußen langsam Leben entsteht. Im Garten bewegt sich bereits etwas, erste Gäste sind unterwegs, und rund um den Pool beginnt ein neuer Urlaubstag.
Ich mag diese Ruhe vor dem Frühstück, vor den Gesprächen, vor all den kleinen Entscheidungen, die ein Tag mit sich bringt.
Zuhause sind die ersten Gedanken oft schon beim nächsten Termin. Hier darf der Morgen einfach beginnen.
FRÜHSTÜCK MIT DEM BLICK AUF DAS LEBEN
"Ein guter Morgen beginnt nicht mit Eile, sondern mit dem Gefühl, bestens versorgt zu sein."
Der Weg zum Frühstück führt mich durch das Hotel, das am Morgen eine besondere Ruhe ausstrahlt. Das Licht fällt sanft durch die Räume, erste Gespräche beginnen, und ein neuer Urlaubstag nimmt langsam seinen Anfang.
Im Frühstücksbereich zeigt sich die Verbundenheit zur Region. Frische Produkte, ausgewählte Spezialitäten und die Vielfalt des Vulkanlands finden hier ihren Platz.
Ich gehe in Ruhe durch das Angebot und überlege, worauf ich heute Lust habe.
Was tut mir gut? Was passt zu meinem Tag?
Für mich gehört genau diese Freiheit zu einem gesunden Lebensstil. Nicht jede Entscheidung muss groß sein. Oft sind es die kleinen Dinge, die wir regelmäßig wählen, die langfristig den Unterschied machen. Gesundheit bedeutet für mich nicht nur, was auf dem Teller liegt. Sie bedeutet auch Freude, Genuss und die Fähigkeit, einen schönen Moment bewusst zu erleben.
EIN ABEND, DER NACH SOMMER SCHMECKT
"Besondere Momente entstehen dort, wo Menschen zusammenkommen."
Während meines Aufenthalts darf ich einen der Grillabende im Vulkanlandhotel Legenstein erleben, die jeden Dienstag im Juli und August stattfinden. Schon die Atmosphäre macht deutlich, dass es hier nicht nur um das Essen geht. Menschen sitzen zusammen, Gespräche entstehen, und der Abend bekommt diese besondere Leichtigkeit, die man mit Sommer verbindet.
Aus regionalen Zutaten, guter Stimmung und der Freude am gemeinsamen Genießen entsteht ein Abend, der perfekt zur Jahreszeit passt.
Bevor der Grill angeheizt wird, beginnt der Abend mit einem besonderen Einblick in die Welt des Bieres. Roman Schmidt von LAVABRÄU nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch die Herstellung, von den ausgewählten Zutaten bis zu den Feinheiten, die den Charakter eines Bieres ausmachen.
Ich finde es immer wieder spannend, wenn hinter einem Produkt nicht nur ein Geschmack, sondern auch eine Geschichte steht. Man erfährt, wie viel Sorgfalt, Erfahrung und Begeisterung in regionalem Handwerk steckt.
Genau solche Begegnungen machen für mich das Reisen aus. Nicht nur Orte zu sehen, sondern die Menschen dahinter kennenzulernen.
Beim anschließenden Grillabend zeigt sich die besondere Leichtigkeit dieses Sommerabends. Der Duft vom Grill liegt in der Luft, Gespräche entstehen ganz selbstverständlich und rund um die Tische wird viel gelacht. Es ist diese ungezwungene Atmosphäre, die den Abend so angenehm macht. Kein großes Programm, keine Eile und einfach gutes Essen, nette Begegnungen und die Freude, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen.
Nach dem Essen verlagert sich der Abend auf die Poolterrasse. Bei der Livemusik von CHIARA MARIA klingt die Stimmung langsam aus. Die Musik, die warmen Abendstunden und die entspannte Atmosphäre schaffen genau diese Momente, die einen Sommertag im Vulkanland besonders machen.
BAD GLEICHENBERG
"Was heute als Trend gilt, wussten Menschen schon vor vielen Generationen."
Nur wenige Minuten vom Vulkanlandhotel Legenstein entfernt liegt Bad Gleichenberg. Ein kurzer Ausflug, der mir zeigt, wie viel Geschichte und Charakter in dieser Region verborgen sind. Bereits im 19. Jahrhundert kamen Menschen hierher, um die Kraft der Natur, die Heilquellen und die besondere Atmosphäre der Sommerfrische zu genießen. Der Wunsch nach Wohlbefinden und bewusster Erholung ist also tief in dieser Region verwurzelt.
Ich spaziere durch den Kurpark, vorbei an alten Baumriesen, historischen Gebäuden und den eleganten Spuren der Biedermeierzeit. Es gefällt mir, wie selbstverständlich Vergangenheit und Gegenwart hier miteinander verbunden sind.
Ich nehme mir Zeit für die Architektur, die gepflegten Wege, die Ruhe zwischen den alten Bäumen.
Bad Gleichenberg zeigt eine weitere Facette der Südoststeiermark. Eine Region, die mit Genussplätzen, Ausflugszielen und besonderen Entdeckungen überrascht. Einige meiner liebsten Entdeckungen in dieser Region habe ich bereits in einem eigenen Beitrag gesammelt.
FAZIT
MANCHMAL LIEGT DIE SCHÖNSTE AUSZEIT NÄHER, ALS MAN DENKT.
Diese Reise ins Vulkanland hat mir wieder gezeigt, wie wertvoll es ist, bekannte Wege mit neuen Augen zu sehen.
Das Vulkanlandhotel Legenstein ist ein Haus, das von seinen Menschen lebt. Von den „Herzstücken“, die jeden Bereich mit Persönlichkeit füllen, und von einer Haltung, die Tradition bewahrt und gleichzeitig offen für Neues bleibt.
Was ich mit nach Hause nehme, sind nicht nur kulinarische Eindrücke, entspannte Stunden und schöne Erlebnisse. Es ist vor allem die Erinnerung daran, wie wohltuend es sein kann, sich Zeit zu schenken.
Für mich bedeutet Lebensqualität genau das: gute Gespräche, Bewegung, Genuss, Ruhe und die Freiheit, den Moment nicht ständig optimieren zu müssen.
Vielleicht liegt darin die wahre Kunst des Reisens.
Nicht nur neue Orte zu entdecken, sondern sich selbst wieder bewusster wahrzunehmen.
Danke für die herzliche Gastfreundschaft und die vielen schönen Begegnungen.
Werbung | Pressereise | Einladung | Copyrights für Texte und Fotos by ROSWITHA RIEDL, www.echtes-leben.com.
MEIN TIPP FÜR DEINE AUSZEIT
Mit dem Gutscheincode ROSWITHA10 erhältst du bei
einer Buchung ab zwei Nächten 10 % Rabatt – gültig
bis 30. September 2026.
AUSFLUGSTIPPS
Meine Reise ins Vulkanland endet nicht am Hotelzaun.
Die Region rund um das Vulkanlandhotel Legenstein lädt dazu ein, genauer hinzusehen und neue Lieblingsplätze kennenzulernen.
Einige meiner persönlichen Lieblingsplätze und weitere Ausflugstipps habe ich in einem eigenen Beitrag gesammelt.
Hier geht es zu meinen Entdeckungen.





















































































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